25.07.2019,

Bochum Total 2019 – etwas Großes kommt auf uns zu

Autor: Angelina (musikiathek.de) Kategorien: Backstage-Berichte

Die Aufgabe lautet: Schreibe eine Backstagestory / Festivalreportage über Bochum Total 2019. Triff dich mit Bands und Musikern. Sprich mit der Crew. Schau dir an, was hinter den Kulissen, hinter den Bühnen und Backstage so passiert. Mach schöne Fotos und führe nette Interviews.

Okay, hey – wenn es mehr nicht ist. Es wäre doch gelacht, wenn ich das nicht hinbekäme. Bochum Total, ich bitte dich. Ich kenne mich da aus. Das ist meine Hood. „Bochum, ich komm aus dir“, um Herbert Grönemeyer zu zitieren. Mein Festival, meine Leute und jede Menge Bands und Musiker, die ich bereits kenne.

Jedes Jahr bin ich bei Bochum Total und jedes Jahr mache ich einen Fotojob für die Musikiathek vor Ort. Wir sind seit ein paar Jahren die offiziellen Fotopartner für Bochum Total. Und dieses Jahr sind auch König & Meyer mit dabei. Ich kenne mich aus. Ja, das klingt einfach und nach einer tollen Motivation, die kommenden vier Festivaltage erfolgreich zu absolvieren.

Einen Tag nach dem Festival sitze ich unfassbar geschafft und hundemüde vor dem Computer um diesen Bericht zu verfassen. Ich starte mit einer Story und einer Art Liebesgeständnis für Bochum Total.

Gute Vorbereitung ist alles

Mittwochabend, der Abend vor dem Start des diesjährigen Stadtfestivals Bochum Total. Wie bereitet man sich auf vier Tage Festival vor. Ganz einfach. Kamera-Akkus werden aufgeladen – und zwar alle, auch die, die man noch nie benötigt hatte, weil man immer schon festgestellt hatte, dass so aufgeladene Akkus verdammt lange halten. SD Karten von alten überflüssigen Dateien befreien und die Karten vorsorglich formatieren. Drei Karten sollten reichen. Sie werden ja jeden Abend gespeichert und entleert. Das offizielle Programmheft von Bochum Total studieren, Zeitpläne separat aufführen, damit man schon am ersten Festivaltag alles über Bord werfen kann und seine Zeitpläne mit dem Team neu gestaltet. Aber der gute Wille zählt. Interviewfragen aufschreiben, viel mehr als überhaupt nötig (man weiß ja nie) und darüber nachdenken, welche Schuhe zum einen zu dem jeweiligen Outfit passen, zum anderen aber auch bequem genug sind, den mehr als 6 stündigen Festivalmarsch ohne Schmerzen zu überstehen. Rucksack packen, allerdings so leicht wie irgendwie möglich. Die zwei Kameras und die vier Objektive wiegen zusammen um die 20 Kilo. Alles, was jetzt noch hinzu kommt, ist unerträglich und macht aua Rücken. Was nicht fehlen darf sind Hygiene Tücher, um zwischendurch mal die Hände zu reinigen. Startklar, oder? Ja, Bochum Total kann kommen.

Es kann losgehen – das größte Umsonst und Draußen Stadtfestival Europas startet

Donnerstag, 17 Uhr, der offizielle Startschuss 2019. Es geht los und zwar wie immer auf allen Bühnen gleichzeitig. Wir teilen uns auf und fotografieren die ersten Bands. Die vier offiziellen Bühnen von Bochum Total befinden sich rund um das „Bermuda3Eck“ in Bochum. Das Bermuda3Eck, das eigentlich das bekannte „Ausgehviertel“ in Bochum ist, wird an den Festivaltagen zum Mittelpunkt eines der größten Umsonst und Draußen Stadtfestivals Europas. Allein im Bermuda Dreieck befinden sich mittlerweile über 80 Gastronomie Betriebe und eine eigene fest installierte Bühne. Diese wird für Bochum Total zur „Sparkassen Bühne“ und ist eine der Hauptbühnen.

Fast alle Gastronomiebetriebe schließen sich dem bunten alljährlichen Treiben an und lassen sich zum Teil sogar spezielle Sachen für die vielen Leute einfallen. Es gibt zahlreiche „Offstages“ im ganzen Bermuda Dreieck. Überall spielen Bands und Solokünstler und fast alle Zugänge sind kostenlos. Die Wege zwischen den Bühnen sind gefüllt mit Essensständen, Cocktailbars, Bummelständen und Bierwagen. An jeder Ecke gibt es Essen und Trinken und für jedermann ist was dabei. Bei Bochum Total kommt jeder auf seine Kosten und das nicht nur beim Essen.

Backstage mal anders als auf normalen Konzerten

Musikalisch gesehen ist Bochum Total immer eine bunte Tüte schöner und lauter Klänge.
Die größte der Hauptbühnen steht auf der Victoriastraße, die den Ring mit der Innenstadt verbindet. Die „1Live Bühne“, die ihren Namen von dem bekannten Radiosender 1Live bekommen hat, ist ein Bühnengigant. Der Backstagebereich hinter der Bühne ist ein paar hundert Meter lang nach hinten in die Victoriastraße gebaut und es findet sich Platz für Nightliner und Transporter für jede Menge Technikkram, für Dixie Toiletten, ein paar weiße Backstagezelte und einer Chillout Area. In einem Zelt steht ein Kühlschrank mit Getränken und kleinere Snacks liegen bereit. Die Bandzelte sind relativ spärlich eingerichtet. Aber wenn wir mal ehrlich sind, wofür auch. Die Bands halten sich eigentlich nur unmittelbar vor und nach ihrem Gig hinter der Bühne auf. Es gibt noch einen Festival VIP Bereich, in dem auch das Catering stattfindet. Ein Restaurant auf der Victoriastraße wird während Bochum Total umfunktioniert und dient als Catering Bereich. Jeden Tag stehen 5 Gerichte zur Auswahl, die man sich bestellen kann. Zudem kann man im Restaurant und auch draußen davor sitzen. Es gibt ein kleines Salatbuffet und Getränke an der Theke. Jeder Musiker, alle Leute aus der Crew von Bochum Total, die Verantwortlichen, Fotografen und sonst noch einige Leute kommen im Restaurant vorbei um zu essen und zu trinken. Uns, der Pressecrew, dient dieser Ort als Treffpunkt. Eigentlich versuchen wir seit Jahren uns zumindest einmal am Tag alle dort einzutreffen und gemeinsam zu essen. Das klappt, wie man sich vorstellen kann, natürlich nicht immer. Aber an der Stelle: Der gute Wille zählt wieder einmal.

Hinter den Kulissen: auch die Bühnencrew ist bereit

An jeder Bühne gibt es einen Stagemanager. Er kümmert sich um die Betreuung der Künstler, aber auch um den reibungslosen Ablauf auf der Bühne und drumherum. Er trägt die Verantwortung und delegiert ein großes Team an der Bühne. Es gibt Techniker, Stagehands, Securitys und Helfer. Der Stagemanager organisiert alle Ankunftszeiten der Bands und behält diese auch im Auge. Im Prinzip ein cooler Job mit sehr viel Verantwortung. Über die Jahre hinweg kennt man viele Gesichter aus den einzelnen Crews und es ist schön, einige Gesichter Jahr für Jahr wieder zu treffen. Ich habe Bock und freue mich umso mehr auf vier tolle Tage in Bochum City.
4 Tage, 10 Locations, 117 Bands & Künstler!

Livemusik den ganzen Abend lang

Der Donnerstag startet schonmal mit einigen von ihnen. Von ruhigen Klängen bis hin zu SKA ist alles dabei. Von 17-22 Uhr gibt es am Donnerstag an allen Ecken Rambazamba auf die Ohren. Die Innenstadt füllt sich stetig und die Headliner spielen vor verdammt vielen Leuten. Es ist voll, wenn man das bei einem Open Air und ohne Eingrenzungen überhaupt so nennen kann. Die Stimmung ist ausgelassen. An diesem ersten Tag scheinen alle eingespielt zu sein. Am Ende ist es wohl so wie Fahrrad fahren. Kannst du es einmal, verlernst du es nie mehr. Bis auf ein paar winzige Veränderungen, die sich maximal im diesjährigen Layout (Thema Insekten) widerspiegeln, ist im Prinzip auch alles gleich geblieben. Alle Bühnen stehen an ihren altbekannten Plätzen und auch die Gastronomen sind dieselben. Aber wieso auch ändern?

In ruhigen Minuten, wenn es diese überhaupt gibt, kommt man dazu, kurze Pläuschchen mit Bekannten zu halten. „Hey, na alles gut bei dir? Mensch schon wieder ein Jahr rum“. Ja, so geht das heute des Öfteren. Mein Fotofinale findet heute an der Ringbühne / Coolibri Bühne statt. Boppin’B geben zum Ende nochmal richtig Vollgas auf der Ringbühne, während auf den anderen Bühnen Alice Francis (1Live Bühne) und Reis Against The Spülmachine (Sparkassen Bühne) den Abend rocken. Jetzt heißt es kurz mit dem Team treffen und den ersten Tag Revue passieren lassen, was essen und trinken und Tag 2 planen. Eines steht fest. Ich weiß, ich habe die richtige Schuhauswahl getroffen, aber der Kamerarucksack ist verdammt schwer und mein Rücken ist bereits nach Tag 1 deutlich beleidigt.

Ab nach Hause, Fotos sichern, Notizen machen, ab ins Bett. Es ist bereits weit nach Mitternacht und ein schöner erster Festivaltag geht zu Ende.

Was andere wohl sagen und die alltägliche Planung

Oft hat man das Gefühl, man müsste sich rechtfertigen vor Leuten, die mit dem ganzen Pressekram, der Fotografie in der Musikbranche nichts zu tun haben. Manchmal denke ich, dass außenstehende Leute denken, ach komm, du machst da ein paar Fotos und gut. Naja – ganz richtig ist das so nicht. Manchmal ist die Livefotografie echt ein anstrengender Job, denn die Fotos purzeln ja nicht fertig aus meiner Kamera und die Interviews führen sich nicht von alleine auf ein Stück Papier oder in eine Backstagestory. Demnach heißt es am Morgen des Freitags erstmal Fotos sichten und bearbeiten, hochladen, abspeichern und die geplanten Interviews für den Freitag bei Bochum Total vorbereiten. Vorbereiten heißt, dass ich mich nochmal kurz in jede Band einlese. Google = Band = wichtige Dinge überfliegen und ggf. Notizen dazu machen.

Vorbereitung ist wichtig, aber ich versuche nicht alles zu planen. Ich möchte, dass sich viele Sachen im Interview selbst ergeben und aus dem Gespräch entstehen. Natürlich ist ein Leitfaden oder eine Grundidee gut und wahrscheinlich auch wichtig, aber nicht alles muss geplant sein und wirkt am Ende auch viel authentischer.

Voller Energie geht’s in den Freitag

Am Freitag freue ich mich auf einige Bands. Besonders auf die Rogers, die den Freitagheadliner auf der Ringbühne machen. Aber ich freu mich auch immer auf Bands, die ich noch nicht kenne oder die ich noch nie live gesehen habe. Dieses Jahr Engst zum Beispiel oder auch BenjRose, von denen ich viel Gutes gehört habe und ich mich freue, mir selbst eine Meinung bilden zu dürfen.

Alle Abläufe bleiben gleich und auch hinter den Bühnen ist bereits eine Art Routine eingekehrt. Es gibt keine besonderen Vorkommnisse. Die Stimmung ist gut und für mich gibt es heute ordentlich viel zu tun. Schon im letzten Jahr kam ich zu dem Ergebnis, dass ein Roller genau das richtige wäre, um zwischen den Bühnen hin und her zu fahren. Hä? Wieso habe ich keine Roller? Ja toll. Aber 2020 da habe ich einen Roller, garantiert!

Der Freitag ist ein gelungener Tag und alle Beteiligten können zufrieden mit dem Ergebnis sein. Das Wetter hält sich hervorragend und überall ist viel los. Am Freitag werden die Bühnen noch bis fast 23 Uhr bespielt und auch anschließend chillen die Besucher in den Kneipen. Gegessen habe ich an dem Tag nichts – das fällt mir auf, als ich zuhause angekommen bin. Der Tag vergeht so unfassbar schnell und trinken ist ja sowieso viel wichtiger als essen. Oder so ähnlich. Schnell noch eine Kleinigkeit auf die Gabel und das abendliche Prozedere der Datenverarbeitung. Festival Halbzeit!

Morgen stehen meine Interviews mit Betontod und Batomae an, auf die ich mich schon sehr freue.

Samstag – ich treffe mich mit Batomae und Betontod zum Interview

Im Vorfeld habe ich mit den Bands Termine, soweit das möglich war, abgesprochen und bin vor Ort verabredet um ein bisschen zu plaudern. Ja – auch hier wieder. Planung ist alles? So ein Quatsch, kommt doch eh alles anders als gedacht.

Batomae ist bereit für seinen Gi

Kurz nach der ersten Band treffe ich mich mit meiner Crew kurz Backstage um den Tag zu organisieren und wer sitzt da am Tisch nebenan? Batomae! Ich ergreife die Chance, mich schonmal kurz vorzustellen und kurzer Hand ziehen wir das geplante Interview vor und plaudern an Ort und Stelle. Spontanität ist alles! So nämlich! Ich setze mich zu ihm an den Tisch, werfe meine Aufnahme Funktion an und erzähle ihm in 2 kurzen Sätzen was ich jetzt genau vorhabe. Das klingt dann ungefähr so: „Also ich nehme das Interview mit dem Handy auf, damit ich hinterher weiß was du mir so erzählt hast. Du darfst gerne Gedankenpausen einbauen und dich auch gerne korrigieren.“ Wieso ich das so sage? Keine Ahnung, es hat sich noch nie jemand korrigiert. Aber wahrscheinlich gibt das dem Künstler eine Art „gutes Gefühl“. Batomae ist super gut drauf und wir beide unterhalten uns über Bochum und das Ruhrgebiet und über ein schönes Backstage-Erlebnis von ihm. Das und mehr erfahrt ihr hier im exklusiven Interview:
~~> Interview Batomae

Betontod freuen sich auf ihren Auftritt

Batomae spielt am Samstag erst um 20:45 Uhr auf der Sparkassen Bühne. Ich habe nach dem Interview also noch genügend Zeit um mein zweites geplantes Interview an diesem Tag mit Betontod zu führen. Ich bin mit dem Tourmanager der Band so verblieben, dass ich mich melde, wenn ich an der Ringbühne bin an diesem Tag. Gesagt, getan.

Einer der Jungs hat Zeit für mich und wir ziehen uns für ein nettes Gespräch kurz zurück in eines der Zelte. Interviews sind meist sehr unterschiedlich. Es gibt Fragen, da gibt es nunmal nur kurze Antworten drauf. Ich versuche immer gleich zu Beginn eines Interviews eine entspannte Atmosphäre zu schaffen, indem ich mit Fragen starte, die erstmal sehr allgemein gehalten sind oder den Befragten erstmal aus dem Konzept bringen. In manchen Fällen ist es gar nicht nötig, Lockerheit reinzubringen. Manchmal stimmt sofort die Chemie oder man trifft sich versehentlich auf dem Dixie Klo… tatta … das Eis ist gebrochen. True Story!
Wie das Interview mit Betontod dann verlief, das erfahrt ihr hier:

~~> Interview Betontod

Auch wenn das Wetter heute nicht so ganz mitspielt…

Leider will der Wettergott uns an diesem Samstag etwas ärgern und schickt ein paar Wasserkugeln auf die Erde. Ehrlich gesagt nervt es mich schon etwas. Ja, es hat tagelang nicht geregnet und die Bauern haben eine schlechte Ernte. Ja, die Blümchen und Insekten brauchen dringend Wasser. Aber wenn es nach mir ginge, hätte der liebe Wettergott einfach mal ein paar Quadratkilometer in Bochum an diesem Tag aussparen können. Es ist einfach nervig, wenn man mit seiner Kamera im Graben steht und aufpassen muss, dass das Schätzchen nicht nass wird und dass die Fotos noch was werden, ohne Tropfen auf der Linse. Auch die Temperatur geht um ein paar Grad zurück. Die Stimmung bleibt gut und trotz dem leichten Schauer sind viele Menschen vor der Bühne. In grober Einschätzung denke ich, dass es schon ein paar Leute weniger sind als an einem Samstag in den vergangenen Jahren, aber das Besucherminus bleibt überschaubar. Betontod und auch Batomae begeistern ihre Fans und zahlreiche Festivalbesucher von Bochum Total. Batomae sagt später noch zu mir: „Ja ich bin happy. Es war ein toller Auftritt. Na klar, es ist schade, dass es anfing zu regnen. Aber hey, die Leute waren so toll und die Stimmung war so schön. Bochum Total ist ganz besonders, ich war schon tagelang vorher aufgeregt“.

Betontod live:


Batomae live:

Sonntag – Hinter der Bühne mit Van Holzen

Sonntag, letzter Tag, Endspurt! Heute treffe ich mich mit den Jungs von Van Holzen. Schon am frühen Nachmittag ruft mich Florian an und teilt mir mit, dass sie bald in Bochum ankommen. Wir verabreden uns hinter der 1Live Bühne, auf der sie am letzten Festivaltag spielen. Die Jungs sind mit einem großen Sprinter angereist. Insgesamt sind sie zu sechst. Als ich ankomme, sitzen die Jungs in ihrem Bus und kommen direkt zur Begrüßung auf mich zu. Kurzerhand überlegen wir das Interview direkt zu führen, da gerade Zeit ist und die Jungs gerade eh nichts zu tun haben. Gute 15 Minuten unterhalte ich mich mit allen dreien. Es gibt viel zu erzählen und zu erfahren. Ich bin begeistert, wie professionell und dennoch authentisch die Jungs das Interview führen. Sie sind allesamt einige Jahre jünger als ich und wissen definitiv sich zu verkaufen und einen positiven Eindruck zu hinterlassen. Van Holzen freuen sich auf das Festival, auf dem sie bereits zum zweiten Mal spielen und haben auch richtig Bock, von den anderen Bands, die an diesem Tag spielen, auch noch was mitzubekommen.
~~> Interview Van Holzen

Ein grandioser Festivalabschluss

Heute bleibt es trocken. Es ist deutlich kühler, aber trocken und das ist erstmal das wichtigste. Neben dem Auftritt von Van Holzen schaue ich mir an diesem Tag noch ein paar weitere Bands an und fotografiere bis zum großen Finale von Bochum Total 2019.

Ich bin tatsächlich etwas wehmütig. Vier Tage Festival gehen immer so schnell vorbei und schon jetzt denkt man über das kommende Jahr nach. Über mögliche Bands, über Dinge, die man nächstes Jahr anders organisieren will, über meinen Roller, der mich nächstes Jahr von Bühne zu Bühne bringt und ob nächstes Jahr nicht eine Kamera reicht um Fotos zu machen. Mein Rücken würde es mir jedenfalls danken.

In der Tageszeitung liest man einen Tag nach dem Festival, dass über eine halbe Million Besucher vor Ort waren. Wer die Zahlen der vergangenen Jahre kennt, der weiß, dass 2019 bestimmt nicht das best besuchte Jahr war, aber das ist erstmal nicht wichtig. Bochum Total gibt es nunmehr seit 1986 und das ist beeindruckend und vorbildlich.

Ich freue mich auf Bochum Total 2020, auf meinen Roller und viele tolle Bands!